ABOUT
Nina Plášková (*1997 in Brno, Tschechische Republik) beschäftigt sich in ihrer multimedialen Praxis mit archaischen, mythischen und märchenhaften Erzählungen. Ihr autobiografisches Werk ist geprägt vom Aufwachsen zwischen der Republik Tschechien und der Schweiz und schöpft aus Kindheitserinnerungen und dunkler Romantik. Nina befragt in kontinuierlichen Zeitabständen mittels Serien tief verankerte Unsicherheiten über Identität und Zugehörigkeit. Plášková schafft großformatige Zeichnungen und Skulpturen aus Stein, Bronze und natürlichem Polyurethan, mit denen sie die Grenzen des künstlerischen Ausdrucks auslotet. Ihr Schaffen zeichnet sich durch die Ästhetik der dark cuteness aus.
Im Jahr 2023 schloß sie ihr Studium an der weißensee kunsthochschule berlin als Meisterschülerin ab, nachdem sie zuvor in Luzern an der HSLU Kunst&Design und an der Hochschule der Künste Bern Fine Arts studierte.
Nina wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Mart-Stam-Preis (2022/23), dem Stipendium des Studierendenwerks (2022), dem DAAD-Diplomstipendium (2021), dem Mart-Stam-Projektstipendium (2019), dem AStA-Stipendium (2019) und dem NIARCHOS-Stipendium für junge Künstler*innen (2018).
Die Künstlerin ist seit 2026 Lehrbeauftragte an der weißensee kunsthochschule berlin und Dozentin an der Jugendkunstschule Kunstbastion Spandau und an der Kunstschule Potsdam e.V., und ist als Kuratorin und Austellungsmacherin tätig.
Nina lebt und arbeitet seit 2018 in Berlin.
Nina Plášková (*1997 in Brno, Czech Republic) engages in her multimedia practice with archaic, mythical, and fairy-tale narratives. Her autobiographical work is shaped by her upbringing between the Czech Republic and Switzerland, drawing from childhood memories and dark romanticism. Nina continuously questions deeply rooted uncertainties about identity and belonging through series created at regular intervals. Plášková creates large-scale drawings and sculptures made of stone, bronze, and natural polyurethane, exploring the boundaries of artistic expression.
Her work is characterized by the aesthetics of dark cuteness.
In 2023, the artist completed her studies at the weißensee kunsthochschule berlin as a master's student, having previously studied Fine Arts at the HSLU Art & Design in Lucerne and at the Hochschule der Künste Bern.
Nina has received several awards, including the Mart Stam Prize (2022/23), Scholarship of the Studierendenwerk (2022), the DAAD Diploma Scholarship (2021), the Mart Stam Project Scholarship (2019), the AStA Scholarship (2019), and the NIARCHOS Scholarship for young artists (2018). Since 2026, the artist has been a lecturer at the weißensee kunsthochschule berlin and an art mediator at the Jugendkunstschule Kunstbastion Spandau and at the Kunstschule Potsdam e.V. Plášková works as a curator.
Nina has been living and working in Berlin since 2018.
ECHOES OF HIDDEN WORLDS – DANCING AFTER HOURS - Ausstellungstext
Der Titel ECHOES OF HIDDEN WORLDS verweist auf verborgene innere Räume, in denen Erinnerungen, Träume, Ängste und Imagination miteinander in Bewegung geraten. Die künstlerische Praxis von Nina Plášková bewegt sich genau in diesem Zwischenbereich: Persönliche Traumprotokolle und Kindheitserinnerungen bilden Ausgangspunkte für Zeichnungen, Malereien, Skulpturen und Installationen. Hybride Wesen, deformierte Körper, Masken und archetypisch anmutende Figuren lassen innere Bilder sichtbar werden, ohne sie auf eine eindeutige Bedeutung festzulegen.
Der zweite Teil des Ausstellungstitels, DANCING AFTER HOURS, ist zugleich der Titel einer Kurzgeschichte von Andre Dubus, deren literarische Welt für Pláškovás künstlerische Praxis eine Inspirationsquelle bildet. Dubus richtet den Blick auf verletzliche Figuren und Situationen, in denen alltägliche Ordnungen durch Gewalt, persönliche Verfehlungen und zwischenmenschliche Konflikte aus dem Gleichgewicht geraten. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Alltäglichkeit und plötzlicher Irritation findet bei Plášková eine visuelle Entsprechung. Ihre Figuren bewegen sich zwischen Verletzlichkeit und Widerstand, Nähe und Distanz, Realität und Imagination.
Ein wichtiger Bezugspunkt für Pláškovás Oeuvre ist die Schwarze Romantik: Traum, Morbidität, Angst und das Unheimliche prägen die Atmosphäre ihrer Arbeiten. Zugleich verbindet sich diese Ästhetik mit Elementen des Dark Cuteness, in dem das Niedliche und das Unheimliche, das Kindlich-Anmutende und das Makabre nebeneinandertreten. Ein spezifischer Humor des Makaberen durchzieht dabei ihre Bildwelt. Die vermeintlich düsteren Motive erhalten dadurch eine eigentümliche Leichtigkeit und Ambivalenz. Gerade in dieser Verbindung von morbiden Inhalten, comicartigen Formen und einer mitunter fast spielerischen Erscheinung entsteht eine Bildsprache, die das Verstörende nicht ausschließlich als Bedrohung inszeniert.
Besonders deutlich zeigt sich diese Ambivalenz in der umfassenden Werkserie DIE EINGELEGTEN. Die Serie nimmt Bezug auf die historische Sammlung der Charité mit in Formalin konservierten Körperteilen, Organen und Embryonen. Plášková überführt die medizinisch-wissenschaftlich konnotierten Präparate in eine stark stilisierte, comicartige Bildsprache. Klare Konturen, reduzierte Formen und die Konzentration auf charakteristische Details transformieren die anatomischen Vorlagen in isolierte, formal eigenständige Gebilde. Diese erscheinen skurril und grotesk, zugleich aber auch humorvoll und bisweilen niedlich. Der Kontrast zwischen dem morbiden Ausgangsmaterial und der spielerischen Gestaltung erzeugt eine eigentümliche Spannung, in der sich das Unheimliche mit dem Absurden und Humorvollen verbindet.
Auch formal verdichten expressive Linienführungen, reduzierte Farbigkeit und spannungsvolle Kompositionen die emotionale Intensität der Werke. Präzise gesetzte Konturen wechseln mit bewegten, teils gestischen Linien, die Körper und Figuren umreißen und zugleich akzentuieren. Angeschnittene Figuren, fragmentierte Körperformen und offene Bildräume lösen die Darstellung aus einer eindeutig lesbaren Ordnung. Die häufig dunkle Farbgebung verstärkt zunächst den Eindruck des Unheimlichen, steht jedoch in einem produktiven Gegensatz zu dem mitunter skurrilen Dargestellten. Das vermeintlich Düstere wird dadurch immer wieder gebrochen.
Traum und Erinnerung prägen dabei nicht nur die Motive, sondern auch die Bildorganisation. Träume können sowohl aktuelle Erlebnisse als auch weit zurückliegende, insbesondere kindheitsbezogene Erinnerungen aufnehmen. In Pláškovás Arbeiten begegnen sich solche unterschiedlichen zeitlichen und emotionalen Ebenen. Die psychoanalytische Vorstellung der Verdichtung beschreibt das Zusammentreten verschiedener psychischer Inhalte in einer gemeinsamen Konstellation; die Verschiebung bezeichnet die Verlagerung von Bedeutung auf einzelne Elemente. In Pláškovás Bildsprache zeigt sich diese Offenheit in der Spannung zwischen den einzelnen Bildelementen: Figuren stehen isoliert oder überlagern sich, Körper werden angeschnitten, Formen bleiben mitunter fragmentarisch und Motive treten aus einem teilweise unbestimmten Bildraum hervor. Die Komposition erzeugt dadurch keine lineare Narration, sondern einen assoziativen Wahrnehmungsraum.
Die daraus entstehende Ambivalenz gehört zu den prägenden Qualitäten ihrer Bildsprache. Vertraute menschliche Formen verbinden sich mit tierischen oder hybriden Merkmalen, persönliche Erinnerungsmotive mit mythologischen Vorstellungen. Die scheinbare Absurdität solcher Konstellationen lässt sich auch vor dem Hintergrund der Traumtheorie als Ergebnis einer spezifischen Traumarbeit verstehen, durch die unterschiedliche Inhalte in eine manifeste Bildstruktur überführt werden. Bei Plášková wird diese Spannung durch die formale Gestaltung weiter verstärkt: Kontraste zwischen organischen und geometrisch anmutenden Formen, zwischen dichter Linienführung und offenen Flächen sowie zwischen figürlicher Präzision und fragmentarischer Auflösung halten die Darstellung in einem Schwebezustand. Ihre Figuren bewegen sich dadurch zwischen individueller Erinnerung, archetypischer Vorstellung und fantastischer Imagination.
In diesem Zusammenhang lässt sich auch der Begriff des Wahnsinns als kulturgeschichtliche Vorstellung einer Wahrnehmung jenseits gewohnter rationaler Ordnung betrachten. Traum und Wahnsinn wurden wiederholt als verwandte Formen einer veränderten Wirklichkeitswahrnehmung beschrieben. Zugleich werden strukturelle Beziehungen zwischen Traum und Psychose diskutiert. Für Pláškovás Arbeiten steht der Begriff für einen ästhetischen Grenzbereich, in dem vertraute Vorstellungen von Wirklichkeit, Körper und Identität ihre Eindeutigkeit verlieren.
ECHOES OF HIDDEN WORLDS beschreibt damit nicht lediglich verborgene innere Welten, sondern deren Nachwirkungen: Erinnerungen, Ängste, literarische Bilder und unbewusste Vorstellungen erscheinen als Spuren, die in die Gegenwart hineinwirken. DANCING AFTER HOURS erweitert diesen Bildraum um das Moment der Bewegung – um ein Geschehen jenseits der gewohnten Ordnung, in dem das Vertraute seine Stabilität verliert und neue, unerwartete Konstellationen entstehen. Pláškovás Arbeiten machen diesen Zwischenraum sichtbar: als poetischen und zugleich verstörenden, aber ebenso skurrilen und humorvollen Bereich zwischen Traum, Wahn und Wirklichkeit.
Stefanie Erdenberger (Kunsthistorikerin, Projektleiterin und Kuratorin resiART & Galerie Interkulturell, Berlin, Deutschland)
Berlin, 2026
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Nina Pláškovás Kunst beruht auf ihrer eigenen Beobachtung, ihrer Erfahrung, ihrem Gefühl. Das Drängende, Halbbewusste - Alpdruck, Nachtmar, Tagtraum, Traumtagebücher, Zeichnungsräume, die erscheinen, als wären sie mit Ruß von flackernden Flammen irgendwie von selbst aufs Papier gekommen…
Höhlenmalereien, Schattenrisse, die bei aller Märchenhaftigkeit die Spuren des kindlichen Selbst zu einer unmittelbaren Bedrohung der vernünftigen, gezähmten, erwachsenen Lebensführung machen.
In der pathologischen Sammlung erkennt sie in den deformierten Ungeborenen einen unterdrückten Teil ihrer selbst. Sie spiegelt ihre Kreativität darin und führt imaginäre Gespräche. Damit setzt sie auf eine befreiende Weise Ängste, die in uns allen mehr oder weniger verborgen lauern, mit unschuldiger Befragung schachmatt. Sie gibt uns einen Impuls und zeigt in Zeiten fortschreitender Selbstoptimierung, worum es sich dabei handelt: Optimierungs-Wahn!
Sich der (eigenen) Morbidität zu stellen, scheint in ihrer Übersetzung plötzlich nicht nur als das normalste von der Welt - es ist das Korrektiv, der dunkle Resonanzraum, ohne den die oberflächliche Perfektionierung des Menschen selbst ins Monströse wuchert.
Die Parallelwelten, die die Künstlerin uns mit ihren Zeichnungen, Texten und Objekten verstörend intensiv entwirft, stehen in auffälligem Kontrast zu der direkten, lebensbejahenden und durch und durch rationalen Person der Künstlerin.
Wenn sie von ihren Arbeiten erzählt, ist da nur verschleiert vieles von dem bedeutungsvollen Raunen und dämonisch untergründigen, das einen bei der Betrachtung ihrer Arbeiten sofort packt…
Ihr gelingt das seltene Kunststück, ihren Innenwelten künstlerisch freien Lauf lassen zu können, Zugriff zu haben zu diesen existentiellen Abgründen, die die meisten von uns instinktiv aus unserer Lebenswirklichkeit verbannen, und gleichsam mit Blick von außen amüsiert auf ihre eigenen Ungeheuer schauen zu können, sie behutsam und spielerisch zu begleiten, ohne daß irgend etwas davon an Tiefe und Ernsthaftigkeit verliert.
Dieser Spagat macht es ihr möglich, sich eine sehr große Bandbreite und Vielfältigkeit künstlerischer Ausdrucksformen zu erarbeiten. Sie schöpft aus sich selbst heraus und entwickelt ein eigenständiges Vokabular, mit dem sie hintergründig in die Welt hinein agiert. Die Konzentration auf die existentiellen Tiefen nicht nur der menschlichen und tierischen Kreatur scheint mir in Zeiten, wo die Verlockung groß ist, Kunst in den Dienst tagesaktueller Themen zu stellen, von enormer Bedeutung.
Else Gabriel (Künstlerin, Professorin kunsthochschule berlin weißensee)
Berlin, 08.03.2020
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Nina Plaskova's art is based on her own observation, her experience, her feeling. The urgent, the semi-conscious-nightmare, daydream, dream diaries, drawing rooms that seem as if they somehow got on paper by themselves with soot from flickering flames...
Cave paintings, silhouettes that, for all their fairytalelike quality, turn the traces of the child's self into an immediate threat to a sensible, tamed, adult way of life.
In the pathological collection, she recognizes in the deformed unborn a suppressed part of herself. She reflects her creativity in it and conducts imaginary conversations. In a liberating way, she uses innocent questioning to check the fears that lurk more or less hidden in all of us. She gives us an impulse and shows us what it is all about in times of progressive self-optimisation: Optimization mania!
To face up to (one's own) morbidity suddenly seems in its translation not only to be the most normal thing in the world - it is the corrective, the dark resonance space without which the superficial perfection of the human being itself grows into the monstrous.
The parallel worlds that the artist creates with disturbing intensity in her drawings, texts and objects stand in striking contrast to the direct, life-affirming and thoroughly rational person of the artist.
When she talks about her works, there is only a veiled impression of the meaningful murmur and demonic undercurrents that immediately grab you when you look at her work...
She succeeds in the rare feat of being able to give her inner worlds artistic freedom, to have access to these existential abysses which most of us instinctively banish from our reality, and to be able to look at her own monsters from the outside with amusement, as it were, and to accompany them gently and playfully without any of this losing its depth and seriousness.
This balancing act enables her to develop a very wide range and variety of artistic forms of expression. She draws from herself and develops an independent vocabulary with which she acts in a profound way in the world. Concentrating on the existential depths not only of the human creature seems to me to be of enormous importance in times when the temptation is great to put art at the service of current issues.
Else Gabriel (artist, professor weißensee school of art)
Berlin, 08.03.2020
Nina Plášková entwirft unablässig archaische, mythische oder märchenhafte Szenarien. Ihr von Ortswechseln und Umzügen geprägtes Aufwachsen zwischen der Republik Tschechien und der Schweiz verarbeitet die Künstlerin in der Form einer stark autobiographisch geprägten Kunst, die sich aus den Reservoirs von persönlichen Kindheitserinnerungen ebenso speist wie aus der Bewegung der Romantik und ihrem sozialen Umfeld. Eine zentrale Rolle spielen hier Ninas Träume, die den Dreh- und Angelpunkt ihrer Arbeit bilden und über die sie ein akribisches Traumtagebuch führt. Aus diesem bringt sie immer wieder Traumsequenzen zur Aufführung und Ausstellung in ihren solide und handwerklich gekonnt gearbeiteten Werken. In der Arbeit „Dialog der Eingelegten“ beispielsweise verarbeitet sie einen Traum von ihrer eigenen Fehlgeburt über die Recherche im Berliner Medizinhistorischen Museum – zu einem Wimmelbild von comicartigen Fratzen, die einen von einer bemalten Wand entgegenblicken. Hier verschwimmen Traumerinnerung und Fantasie, Realität und Imagination zu einer Hieronymus-Bosch-haften Wandmalerei, zu der sie narrativ eigene Geschichten hinzuerfindet: Allesamt Alter Egos, verwandte und versponnene Wesen und Seelen, mit denen Nina auf empathische Weise dialogisiert und kommuniziert. Ebenfalls durch eigene Träume inspiriert ist ihre Arbeit „Die Begegnung mit einem dicken, schwarzen Fisch“, in der sie tierische Traumartefakte aus Speckstein entwirft: So sind z.B. die Objekte „1.333, 1.879 und 1.500“ ebenfalls Materialisierungen eigener Gefühle, die über die Tiersymbolik zur Aufführung gebracht werden. Dazu fertigt sie digitale Prints an und erfindet eine Sound-Installation über Begegnungen, die so surreal wie unsere eigenen Träume sind. Diese Arbeit an autobiographischem Material und Dokumenten aus dem eigenen Leben und Erleben verleiht Ninas Arbeit eine große Glaubwürdigkeit und Authentizität, die sich formal aber immer schlüssig auflöst.
Knut Ebeling (Philosoph, Medientheoretiker und Kunstkritiker)
Berlin, 06.03.2020
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Nina Plaskova constantly creates archaic, mythical or fairy-tale scenarios. Growing up between the Czech Republic and Switzerland, a process marked by changes of location and relocation, the artist has processed her work in the form of a strongly autobiographical art that draws on the reservoirs of personal childhood memories as well as the Romantic movement and her social environment. Nina's dreams play a central role here, which form the pivotal point of her work and about which she keeps a meticulous dream diary. From this she repeatedly brings dream sequences to performance and exhibition in her solid and skilfully crafted works. In the work "Dialogue of the Potted", for example, she processes a dream of her own miscarriage through research in the Berlin Museum of Medical History - into a hidden object of comic-like grimaces that face you from a painted wall. Here, dream memory and fantasy, reality and imagination blur into a Hieronymus-Bosch-like mural painting, to which she adds her own narrative stories: All of them are alter egos, related and spun creatures and souls, with whom Nina dialogues and communicates in an empathic way. Also inspired by her own dreams is her work "The Encounter with a Big Black Fish", in which she designs animal dream artefacts made of soapstone. The objects "1.333, 1.879 and 1.500", for example, are also materializations of her own feelings, which are performed via animal symbolism. She makes digital prints and invents a sound installation about encounters that are as surreal as our own dreams. This work on autobiographical material and documents from her own life and experience gives Nina's work a great credibility and authenticity, which formally but always conclusively dissolves.
Knut Ebeling (philosopher, media theorist and art critic)
Berlin, 06.03.2020
https://www.emmen.ch/aktuellesinformationen/2974906
https://48-stunden-neukoelln.de/programm/the-darkness-is-coming-iii
https://www.itsliquid.com/interview-nina-plaskova.html
https://www.kunstforum.de/nachrichten/weissensee-kunsthochschule-berlin-mart-stam-preise-vergeben/
https://deeds.news/2022/11/mart-stam-preis-2022-weisensee-kunsthochschule-berlin-03-11-2022/
https://deeds.news/2023/03/untergrund-moma-in-der-vorhalle-der-u9-u-bundesplatz-14-04-16-04-2023/
https://www.culterim-gallery.com/artists/nina-plaskova
https://readymag.com/KeINKollektiv/2939543/
https://www.kunstforum.de/nachrichten/weissensee-kunsthochschule-berlin-mart-stam-preise-vergeben/
https://berlin.czechcentres.cz/de/blog/2022/03/3x3-contemporary-czech-art-mit-nina-plaskovou
https://www.gallerytalk.net/kunstfestival-ortstermin-21-reset/
https://www.gallerytalk.net/internet-explorer-kunst-online-2/
http://kunstquartier-bethanien.de/archivprojektraum
https://www.gallerytalk.net/berliner-kunstgriff-28-07-03-08-20/
http://www.meinblau.de/de/news.html
https://www.art-in-berlin.de/ausstellungs-text.php?id=11909
http://www.findglocal.com/DE/Berlin/1378502165498447/Mart-Stam-Gesellschaft
https://www.kh-berlin.de/projekt-detail/Project/detail/rundgang-2019-rueckblick-2978.html
studioview, photo by: Teo Petruzzi, Berlin 2022
photo by: Michael Küpker, in front of the large-scale painting installation “Dancing After Hours”, Cultural Centre flucc, Vienna 2025
photo by: Michael Küpker, opening performance “Rej Grulišáků”, Stadtmuseum Králíky, Králíky, 2025